Ich bin frei weil ich mir vertrauen kann.

Während ich mich hier an dieser Ausschreibung beteilige, arbeite ich gleichzeitig an einem Textauftrag zur mentalen Balance in der aktuellen Zeitqualität. Wie sehr dieses Thema in die Corona-Zeit und zur Freiberuflichkeit passt, wird sich in den folgenden Zeilen offenbaren. Ich bin so frei, den Weg „in meine Mitte“ in eine stichpunktartige Vita zu verpacken.

Ich bin Kerstin Pleyer, Jahrgang 1967, Ernährungswissenschaftlerin, Personalcoach und seit 2004 freiberufliche Fachjournalistin im Gesundheitswesen. Die Selbstständigkeit nach rund 10 Jahren in Anstellung lief anfangs wie geschmiert. Alte Arbeitgeber wurden zu Kunden.
2006 versiegte meine Haupteinnahmequelle, ein Verlag für Kundenzeitschriften war endgültig pleite. Trotzdem ging es journalistisch noch passabel weiter. Mein zweites Standbein mit Schulungen und Beratungen begann sich parallel zu entwickeln.
Unterbrochen wurde die Freiberuflichkeit noch einmal 2007/08 mit einer Elternzeitvertretung als Pressereferentin in einem Klinikum. Nach dieser 15-monatigen Teilzeitanstellung ging der Weg zurück in komplette Selbstständigkeit.

Von Krisen und Chancen

Bereits ab 2011 bekam meine Fassade großer Funktionalität erhebliche Risse. In meinem Leben zeigten sich immer mehr Mangelsituationen – brüchige Beziehungen genauso wie finanzielle Defizite.

Schon 2007 hatte ich begonnen, intensiv Innenschau zu betreiben. Irgendwie war damals schon klar, dass ich nicht wirklich für den konservativen Berufs- und Lebensweg geschaffen war und mich im wahrsten Sinne des Wortes weltfremd fühlte.
Mein empathisches Wesen, mein Freiheitsdrang und Gerechtigkeitssinn passten noch nie zu den alten Paradigmen und gültigen Autoritäten. Meilensteine in meiner Entwicklung waren zahlreiche weitere Ausbildungen, verbunden mit dem Erkennen und Annehmen meiner hohen Wahrnehmungsbegabung und starken Intuition sowie das schonungslose Beleuchten meiner Familiengeschichte. Diese ausgeprägte Sensibilität und Sensitivität gepaart mit der Gabe, bestehende Systeme und Strukturen schnell zu durchschauen, sind die Grundlage meiner Berufung, die ich heute als Brückenbauen bezeichne. Diese Fähigkeiten mache ich mir heute beim Schreiben genauso wie in der Arbeit mit Menschen zunutze. Ich stelle rasch Verbindungen zu Themen her, über die ich Texte verfasse und gleichermaßen zu Menschen, die bereit sind, mit mir an einer Entwicklung ihres Bewusstseins zu arbeiten. 

Was Freiberuflertum mit Erwachsensein zu tun hat

Die Pandemie hat die Verfolgung meines persönlichen Lebensplans befeuert. Sie ist Katalysator und Scheinwerfer zu gleich. Denn wo viel Licht hinfällt, zeigen sich die Schattenseiten umso deutlicher. Alles was passt und nicht mehr passt, tritt deutlich vor. Dies hat zur Folge, dass ich mich insbesondere im Corona-Jahr von einigen Menschen und Kunden zurückgezogen und verabschiedet habe. Manche sind einfach weggeblieben, und auch das ist okay. Mit Rückblick hat das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen in der jeweiligen Beziehung nie gestimmt. Werte waren vielfach nicht konform. Diese Kontaktabbrüche waren teilweise schmerzhaft, lag ihnen doch meinerseits eine Illusion oder eine falsche Wunschvorstellung bezüglich des „Miteinanders“ zugrunde. Ein Festhalten, wo eine nachhaltige Basis für eine fruchtbare Verbindung fehlte.

Alles in allem kein Spaziergang; dafür ein ehrlicher und wahrhaftiger Weg, der sich besser anfühlt. Dieser erfordert echten Mut, auf das zu schauen, was im eigenen Leben nicht funktioniert, wo ungeliebte Wiederholungen passieren und Mangel herrscht. Selbstverantwortung zu übernehmen, für alles, was im eigenen Leben geschieht, ist wohl der Prozess von Erwachsenwerden.

Dieses „Loslassen und Freigeben“ erzeugt zunächst nicht selten Gefühle von Einsamkeit und Leere. Gleichzeitig entsteht Raum für Neues und die Möglichkeit, wunderbare Erfahrungen machen zu dürfen.

Es kommen nun vermehrt Situationen und Menschen bzw. Kunden auf mich zu, bei welchen ich das Gefühl habe, es passt. Begegnungen und Arbeit machen Freude, weil sie von Wahrhaftigkeit und Leichtigkeit geprägt sind. Sein und Wirken funktionieren entspannt/er. Geldverdienen wird einfacher.

Die berufliche Reise vom Freiberuflerdasein zum Unternehmertum

Die Akzeptanz des eigenen Ichs, Selbstfürsorge und die eigene Wertschätzung sind meinem Erleben nach der Schlüssel für eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Mit dem Bewusstsein für meine Werte sowie meinen eigenen Wert trete ich am Markt authentisch auf, gebe die Bittstellerrolle ab und nenne meine Preise, wenn jemand ein Angebot will. Im Idealfall wird dann meine Leistung nachgefragt ohne anstrengende Akquise.

Freiheit auf vielen Ebenen

Im journalistischen Sinne will ich frei sein und die für mich wahren Worte kommunizieren. Das ist auch bei Auftragsarbeiten möglich. Ich kann Dienstleistungen erbringen, ohne eigene Werte zu verraten und in meine Arbeiten Botschaften einfließen lassen, die das Bewusstsein der Leser anregen.
Persönlich frei sein, kann ich, wenn ich mutig bin, hin zu schauen und zu fühlen. Dazu gehört für mich auch die Neugierde auf Neues und der Forscherdrang basierend auf meinem wissenschaftlichen Interesse und Studium.
Geistige oder spirituelle Freiheit fühle ich, wenn ich dankbar und vertrauensvoll bin. Geistige oder spirituelle Freiheit fühle ich, wenn ich dankbar und vertrauensvoll bin. Wenn ich meiner inneren Stimme vertrauen kann, gut mit mir verbunden bin, öffnet und ebnet sich der für mich richtige Weg. Das erzeugt im Außen die Resonanz zu den passenden beruflichen und privaten Kontakten.

Ich bin frei, so gut ich kann.

Wer meine Begleitung auf seinem Weg in ein erfüllteres Leben und beim Finden seiner wahren Berufung wünscht, kann gerne Kontakt mit mir aufnehmen. Ich freue mich über jede Anfrage, jeden Kollegen, jede Kollegin mit der Bereitschaft zur verantwortungsvollen Veränderung.
Ergänzend kann ich mir Seminare und Kurse rund um Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen der Verbandsarbeit vorstellen.

Wer mag, besucht meine Homepage www.kerstin-pleyer.de oder schreibt mir an mail@instinktiv-richtig.de.